Eine Sammlung der schönsten Empowerment-Statements (I)

Auf dem Blog zu „Persistence. All Ways Butch and Femme“ (Sherman/Coyote) gibt es viele Interviews mit Femmes und Butches zu lesen. Eine der Fragen, die an die Interviewten gestellt wurde, war:

„Wenn Du den künftigen Femmes und Butches etwas sagen könntest, was würde das sein? Was hättest Du selbst gerne gewusst als junger Butch, als junge Femme?“

Weil viele von diesen Statements so bestärkend, klug und empowernd sind, wollen wir hier gerne eine Sammlung der in unseren Augen schönen und tragenden Messages an die queeren Maskulinitäten und Femininitäten von heute und morgen zusammentragen.

Mitmachen erwünscht: Eure Ergänzungen, eigene Flaschenpost oder Postings Eurer liebsten Empowerment-Gedanken sind per Mail (butchblog[ät]gmx[punkt]de) oder im Kommentarbereich höchst willkommen.


 

„Find out who you are, then do it on purpose“

Learn to take up space. Don’t let anyone tell you to put something on, take something off, take something back, tone it down, or go home. It is okay not to fit in. Do it your own way. Be kind. Be strong. Treat others with respect. Hold your head up.

Be willing to make the first move. Take a chance. Don’t make assumptions. Unravel each other’s hurts. Bear witness. Heal. Repeat. Celebrate every possible joyous thing. Remember who you are.

Allow yourself to make mistakes. We all have disasters. An outfit. A date. The morning after. Take a tumble. Get up again. See the marks you make. Learn how to apologize.

You will be told No. Learn to be okay with this and move on. Yes, will be the answer that will matter the most.

Be open. Don’t gossip. Have courage. Show up. Desire is a good thing. Don’t be afraid to dazzle. Nothing is ever too much. Never stop wanting. — Debra Anderson (2011)


 

 

Love yourself, now.

Love yourself, now. In the body you are. The alternative doesn’t make much sense, when you think about it. Give yourself permission to be who you are; do the work to be who you want to be. Love is the best gift we have. And we have a lot of it. We never run out. Share it widely, but for pete’s sake, begin with yourself. Be generous, and forgiving, and your life will be much happier for it.Michael V. Smith (2011)


 

 

Butch is hot.

Butch Lab Symposium zum Thema „Butch-Stereotypen, Klischees und falsche Vorstellungen“. Es gab verschiedene Antworten auf die Fragen:

„Was denken Menschen, was ‚Butch‘ bedeutet? Was sind die Stereotypen zum Butch-Sein? Was nehmen Menschen als ‚Wahrheit‘ über Dich bzw. über andere masculine-of-centre-Freund_innen an, welche jedoch nicht zutrifft? Was fühlst bei diesen Fehlannahmen und Zuschreibungen? Welches Bild oder Konzept musst Du permanent korrigieren oder dagegen kämpfen? Wie gehst Du damit um? Antwortest Du auf diese Stereotype oder Klischees? Wie?“

Zum Vorurteil, zu Abwertungen: „Butch ist ein dreckiges Wort … manchmal auch weniger als das, manchmal zu ungewöhnlich und „anders“, um akzeptabel zu sein. Butch wird als „In-beetween“, als „Dazwischen“ behandelt, als undefinierbar, und deshalb als unbekanntes Wesen oder Gebilde. Unsere Friseur_innen versuchen, Butch einen softeren, weicheren Haarschnitt zu verpassen, während wir versuchen zu erklären, dass Butch sich als Butch identifiziert und erwartetet, auszusehen wie Butch. Die Friseur_innen lachen dann und werden ein wenig rot, aber beginnen mit einem richtigen Schnitt.

Die Antwort und die Wahrheit: 

Butch is hot. Butch is cocky and shy and gorgeous and loving. Butch is an identity one can be proud of.

… Fortsetzungen folgen …

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